über leute I

gebaut von pulsiv, 17. January, 2010 um 03:02 Uhr

mglda ist dieser tüp. einer wie er im buche steht wenn dort “da ist dieser typ” steht. ich schreibs halt mit ü. müsst ihr mit leben. egal.
dieser tüp. zunäxt mal die offensichtlichkeiten. die redaktion von bauer sucht frau würde ihn ablehnen. wenn ihr glaubt, dass die bis jetzt gezeigten kuhmistschaufler degeneriert, hässlich und wunderlich sind, dann habt ihr diesen tüpen noch nicht gesehen. oder gerochen. das ist nämlich etwa so lecker wie der sitz eines busfahrers nach 20 stunden stau. wenn man da morgens unvorsichtigerweise atmend um die ecke kommt und er da steht, kriegst du aber mal sowas von den axeldampfhammer in die lunge gerammt. kennt ihr die steinmetz-folge von den simpsons? was passiert als die nummer 1 homers schlüpper ins feuer wirft…? das fällt mir zu dem kerl auch immer ein. und nicht weil er auch verschwörungstheoretiker ist.
frisur, hornbrille und klamotten haben nicht nur die 80er, 90er und die zeit bis heute (ohne waschmittel) überlebt, sondern auch das gelächter und die modetipps sämtlicher kollegen. und dreimal dürft ihr raten, was für ein “auto” er fährt. einen klassischen trabant 601 kombi. der dient in den sommermonaten als transportvehikel für vergammeltes obst und geäst aus seinem garten. deshalb gibt es in dem gefährt auch nur noch den fahrersitz. sonst nix. eigentlich ne mobile messi-wohnung. von seiner richtigen will ich gar nix wissen… von außen sieht die bude jedenfalls schlimm aus.
was ich gegen ihn hab? nun… ich bin nicht einfach intolerant, weil er sein geld (und das hat er) lieber unters kopfkissen legt, statt sich mal klamotten oder n deo zu kaufen. nein… er ist total bekloppt im kopf. müsst ihr mir jetzt mal glauben. ich werd nämlich regelmäßig von ihm beleidigt und mit gesprächen belästigt in denen es um parkplätze, einbahnstraßen und beamtenwillkür geht. schließlich bin ich ja als sohn meines vaters (straßenverkehrsbehörde) persönlich verantwortlich für ALLES was dem tüpen auf jenaer straßen nicht passt. logisch oder? seh ich auch so. da werd ich immer ganz schön stinkig. wie sein betäubender atem. ich hoffe ja immer, dass zumindest die nägel mit denen er diese anstrengenden gespräche an meinem knie befestigt nicht vorher in seinem trabi lagen. gibt wundbrand. letzten sommer hab ich mal mit dem finger in den staub auf seiner heckscheibe “wasch mich!” geschrieben… ganz großer fehler… es hätte “wasch DICH!” heißen müssen…



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Aus dem Leben eines Loosers – Heute: Der Klopapierkauf

gebaut von geschichtenerzähler, 20. December, 2009 um 21:05 Uhr

Es gibt wirklich viele Dinge vor denen ich panische Angst habe und ich bin froh, dass man vor den Meisten einfach davonlaufen kann. Unangenehme Gespräche, Omas Strickpulligeschenke oder Frauen die ihre Tage haben. Viele Peinlichkeiten kann man sich mit einer einfachen Flucht ersparen.

Es gibt aber auch Dinge vor denen kann man nicht weglaufen, die verfolgen einen einfach und bleiben hartnäckig haften. Zum Beispiel wenn man beim Mittagessen kleckert oder wenn man mit offenem Hosenstall in der Sauna erwischt wird. Da kann man noch so schnell weglaufen, der offene Hosenstall oder der rote Soßenfleck hält Schritt im Schritt.

Aber am Schlimmsten sind wohl die Peinlichkeiten die unumgänglich sind und sich über einen längeren Zeitraum ankündigen. Wo man einfach schon vorher weiß, dass wird definitiv peinlich, aber man muss es trotzdem tun. Die Rede ist von dem Erwerb des Klopapieres. Das ist eine der größten Quälereien in meinem Leben. Ich hasse das, wenn die Leute einen schräg ankucken nur weil man im Supermarkt Klopapier kauft. Sie tun zwar so als ob das, dass normalste der Welt wäre, aber innerlich wissen sie ganz genau, welche Schweinereien ich damit vorhabe.
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Hausordnung (4) Angriff der Killerwollmäuse

gebaut von geschichtenerzähler, 5. November, 2009 um 20:42 Uhr

Ja da ist er. Ein neuer Podcast ist im Kasten. Machen Sie sich nur lustig über meine bescheuerte Stimme und über meinen total bescheuerten Job als Einhörnchenpsychiater.

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Ein Schwank aus meiner Jugend

gebaut von geschichtenerzähler, 4. November, 2009 um 00:18 Uhr

Zeit meines Lebens war ich tierlieb. Nur eben nicht die Tiere zu mir.
Die meisten Leute die mich sehen, sagen mir: „Du siehst aus wie vom Affen gebissen.“ Und da haben die auch vollkommen recht. Ich sehe nicht nur aus wie vom Affen gebissen, ich bin vom Affen gebissen.
So einen Affenbiss bekommt nicht jeder, dass muss ich klipp und klar sagen. Den musste ich mir hart erkämpfen. Es war im Sommer 95. Pavian Kunibert wollte entlaust werden und ich weigerte mich ihm diesen Gefallen zu tun. Er biss mir in den Hintern und ich trage diese Narbe bis heute mit Stolz. Es ist ein Zeichen meiner jugendlichen Auflehnung gegen die Obrigkeit.
Doch gehen wir erst einmal zu den Anfängen zurück: Von 92 bis 96 habe ich auf einem Pavianfelsen mitten in Sibirien gelebt. Das war eine lustige Zeit. Ich habe dort viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und getauscht. Spirituelle, sexuelle und natürlich auch Affenduelle.

Pavian Kunibert sah immer aus wie ein nasser Sack.

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Hausordnung (3) Rudolf Scharping

gebaut von pulsiv, 29. October, 2009 um 21:21 Uhr

soso… da ist sie schon… die hastig aufgenommene folge 3 unserer verhassten neubaublog-wg-podcast-serie.
falls sie irgendwas knacken hören zwischen den worten… das war mein fuß…

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