von drüben

gebaut von pulsiv, 18. December, 2011 um 15:58 Uhr

ich war vorhin bei frau muttern essen. denn artige kinder machen das, wenn es auf weihnachten zugeht. es ist nunmal das fest der liebe… wo die familie zusammenrückt, und man sich bedächtig und warmherzig um alles und jeden kümmert. das dachte sich auch tante m. aus dem schwarzwald… und schickte meiner mutter ein westpaket.

lecka für die jüngeren unter euch: das westpaket ist sowas wie ein galapagos-riffbarsch. es wurde ende der achtziger zuletzt gesehen, und gilt seitdem als ausgestorben. und wie das nun mit seltenen tieren ist… man begutachtet es erstmal vorsichtig von allen seiten… und dann schlitzt man es auf. zu zwecken der forschung!
und was wir bei der obduktion fanden… das findet man in keinem museum mehr. jeder lumpensammler hätte zu viel stolz, solche klamotten anzuziehen! was war hier passiert?! es ist 2011, und wir sitzen in mutters wohnzimmer neben dem riesigen flatscreen-tv, der modernen hifi-anlage und den schränken voller süßigkeiten… und wir packen ein paket aus den 80ern aus. als ob es vor der wende abgeschickt worden war, und bei der deutschen post in einem zeitstrudel gefangen gehalten wurde. data… geordie… ich will eine analyse! und finden sie heraus, ob Q dahinter steckt!
nach und nach förderten wir textilien zutage, die schon zu bravehearts zeiten out waren, und vermutlich dna von längst verschwundenen motten-arten enthalten. fasching ist gerettet!
auch kosmetik-produkte fanden wir. wahrscheinlich hat sich cleopatra höchstpersönlich damit eingeschmiert, denn auch diese waren hoffnungslos überlagert… genauso wie – und das traf mich persönlich am härtesten – die schokolade. diverse probepäckchen mit seifen, duschgels und parfums, deren inhalt jetzt karies am zahn der zeit sind waren auch dabei. alles mühevoll zusammengetragen, um den armen geschöpfen von drüben eine große freude zu machen. hehe. ja, gefreut haben wir uns wirklich. wir haben uns unsere leeren, aufgeblähten bäuche gehalten vor lachen…

waren da drüben die müllcontainer voll? oder ist der schwarzwald jetzt das neue tal der ahnungslosen? liebe tante m.: die schotten benutzen mittlerweile automobile mit verbrennungsmotoren, und arbeiten wieder mal an ihrer unabhängigkeit. die kolonien in amerika sind jetzt unabhängig, und deutschland hat eine bundeskanzlerin. aus dem osten. dort wo man über breitband internet, hdtv und hunderte KIK-filialen verfügt!



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darf ich noch jemanden grüßen?

gebaut von pulsiv, 12. May, 2011 um 09:54 Uhr

also… öhm… ich möchte alle leser des neubaublogs recht herzlich grüßen…

hallo cordula! hallo google!
schön dass es euch gibt!



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isch hab amok – part II

gebaut von pulsiv, 8. October, 2010 um 10:28 Uhr

so saß ich also nun hinter dem steuer des kleinstwagens, und neben mir ein sichtlich nervöser passagier mit maschinenpistole und einem mich stark irritierenden schmierpopel der ein zu langes nasenhaar herabglitt.
“so… und wie geht das jetz?” frug ich ihn laut, damit er meinen furz nicht hört.
er schaute jetzt noch etwas verdutzter, und stammelte, “sie müssen den gang einlegen, und dann die kupplung kommen lassen!” da wusste ich wieder, warum autofahren nix für mich war. ich war noch nie besonders gut darin, irgendwen kommen zu lassen.

ich ließ dem armen mann ein paar bonbons und ein taschentuch da, schnappte mir mein gewehr und machte mich auf die suche nach einem gefährt dass ich beherrschte. das gestaltete sich nicht sehr einfach. sämtliche unmotorisierten zweiräder befanden sich unter gesäßen oder in unlösbaren verbunden mit fahrradständern. aber ich hatte noch genug patronen! nichts würde mich aufhalten. mir vorgehaltenem mordinstrument (gewehrkugeln in meiner hand, drohend, diese zu werfen) stoppte ich einen jungen mann mit teurem mountainbike. “he du… steig sofort ab und hilf mir das schloss hier zu knacken!” drohte ich ihm. hastig bremste er, schmiss sein fahrrad vor meine füße und rannte davon. er hatte sicher vergessen, die kaffeemaschine auszumachen. da kann echt schlimmes passieren. etwas angefressen weil ich nicht an das klapprad mit den stützrädern rankam, setzte ich mich auf das mountainbike. ich schnallte meine büchse um und versuchte, dem jungen mann zu folgen… das fahrrad war sicher viel wert, und ich wollte nicht, dass es jemand klaut und damit dumme sachen anstellt, oder gar amo… moment! da kam mir die idee… FLUGZEUGE! (ich weiß… der gedankensprung ist etwas heftig… aber so funktioniert das halt in meinem kopf.) kurz nach diesem gedanken, fand ich auch heraus, wie eine scheibenbremse funktioniert. neumodischer schnickschnack. das ist, wenn man mit dem gesicht volle kanne in ein schaufenster radelt. die geschwindigkeitsverzögerung ist wirklich enorm. leider aber auch die kopfschmerzen danach. leicht verwirrt, aber zielsicher machte ich mich auf die suche nach oli p. er würde leicht zu finden sein, dachte ich mir. wer flugzeuge im bauch hat, ist sicher ne ziemlich fette sau.
ich hatte mich an einen action-film erinnert, in dem zwei flugzeuge als flugzeuge benutzt worden, und in einem etwas ungeschickten manöver in einem hochhaus notgelandet sind. ich glaub, der film hieß “nein, Ilewen!” und ich schätze “Ileven” ist der name des piloten oder so. na egal. wenn ich jetzt also ein flugzeug beim dicken oli bekomme, und dann die nummer von der “faundäischen” rauskriege, könnte ich ein redendes, sich selbst fliegendes flugzeug haben, mit dem ich angst und schrecken verbreiten könnte! und ich würde es “PUFF DADDY” nennen. Pulsivs Unkontrolliert Fliegendes Flugzeug Das Andauernd Dämlich Dazwischenquatscht, Yeah. dachte ich mir…
einen urheberrechtsstreit mit einem amerikanischen produzenten und mehrere innere konflikte wegen parkplatzmangels für jumbojets in großstädten später, entschied ich mich am ende doch fürs amok laufen. und da ich nicht wusste wie weit ich dafür gehen muss, beschloss ich schuhe zu kaufen. laufschuhe…

tobi kontinjuht…



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isch hab amok – part I

gebaut von pulsiv, 4. October, 2010 um 14:34 Uhr

ich hatte entdeckt, dass meine probleme viel weniger dramatisch sind als die aller anderen. und damit konnte ich einfach nicht leben. mir ging es zu gut! stellt euch das mal vor! irgendwas musste passieren. ich musste zu einem zustand werden der eskaliert und a-team-filmexplosionsmäßig in tausend teile zerspringt.

amok-laufen. amok-laufen klang erstmal ganz schön sportlich. ich wollte – wenn überhaupt – amok-fahren. ich hatte zwar keinen führerschein, aber wie schwierig konnte das schon sein? david hasselhoff kann auch auto fahren. dem haben sie aufgrund seines alkoholproblems allerdings ein redendes, selbstlenkendes gefährt gegeben. hat jemand die telefonnummer von dieser “faundäischn”?
angefangen hab ich letztendlich anders… ich brauchte eine waffe! und nachdem ich gelernt hatte, dass “die waffen einer frau” gar keine richtigen waffen sind, und dass man sie auch nicht einfach mal abmontieren kann, musste ich umdenken. ich sparte sehr lange auf eine eigene repetierbüchse, und besorgte mir sogar vorher schon diverse geschosse. als ich 5 mark zusammen hatte, ging ich in den waffenladen und frug den waffendealer nach einem schönen feuerbalken. der verkäufer ließ mich mit den gewehren gewähren. stolz legte ich ihm die 5 mark in pfennigstücken auf den tresen und erklärte ihm, dass er sich noch ein eis vom rest kaufen solle. er nahm mir die büchse wieder weg, und wollte mich des ladens verweisen. doch er hatte nicht mit meiner aggressionsbereitschaft gerechnet. ich nahm eine der patronen in die hand und hielt sie drohend hinter meinem kopf in die höhe. “bei gott… ich werfe diese patrone! ich bin handballer. kein deutscher. RICHTIGER handballer! ich kann die mit üüüüber 100 sachen werfen und ihr knie zertrümmern!” der verkäufer lachte und drohte, meine mutter anzurufen. da packte mich der zorn, und ich schleuderte die patrone volle bemme in richtung seines knies. die gewehrkugel traf den bärtigen klops voll auf die nase. er ging zu boden, und ich nahm das gewehr und ein paar zuviele von den bonbons bei der kasse mit. ich laufe jetzt amok, sagte ich mir… ich darf das.
auf der straße draußen schmissen sich alle urplötzlich auf den boden. dummes volk. bei der kälte wüsste ich was besseres. ich lief also auf das näxte auto zu, und klopfte mit dem gewehr an die seitenscheibe. ein verängstigter ungläubiger, dem es nach der viel zu früh einsetzenden glatze nach zu urteilen viel schlechter ging als mir, leierte die scheibe runter. “oh mein gott… was wollen sie von mir?” ich antwortete: “machen sie gefälligst die scheibe wieder hoch, es ist scheiße kalt! sie holen sich doch den tod ins auto!” und dann bat ich ihn, auf den beifahrersitz zu rutschen, und mein gewehr zu halten. ich wollte doch mal sehen wie das mit dem autofahren geht.

tobi kontinjuht…



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oh… schon mittwoch

gebaut von pulsiv, 15. September, 2010 um 06:20 Uhr

höxte iSenbahn, den gewinner des freitagstexters bekannt zu geben. Ich machs kurz. ihr wart alle scheiße! ich würde am liebsten freitag nochmal ein bild hier reinkleben, weil ihr so unlustig seid! aber nützt ja nix…

end se winna is

3. platz geht an king lube III und seinen groupie-kommentar: seit sie vor 50 jahren zum ersten mal die caprifischer im radio gehört haben, warten sie vergeblich auf deren rückkehr. das ist wahre liebe.

2. platz geht an frau memimu für ihre backkünste ihren ökokommentar: “Aber du musst schon zugeben, dass Altersheime in Holland auch ihre Nachteile haben.” “Wer konnte denn ahnen, das dieser Al Gore weiß wovon er redet?”

und der mit abstand unamüsierendste kommentar…

1. platz geht diesmal an herrn to01, weil er am meisten geld auf mein konto überwiesen hat ich dazu lustige bilder zu “stuhltanz” im kopf hatte…
else? ich glaub, der stuhltanz ist doch nicht am strand.

das wärs also… wir sehen uns am freitag dann wohl da



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