duck tales II
gebaut von , 16. September, 2007 um 00:19 Uhr
ja, ich hatte wieder eine audienz bei den göttlichen federgeschöpfen. ehrfürchtig begab ich mit einem kollegen ans städtische gewässer, um einen hauch ihrer sakralen aura schnuppern zu dürfen. man kann sie ja einfach nur bewundern. sie sind so unglaublich überlegen! wie erhaben sie da schwimmen und dabei andächtig ihre arme hinterm rücken verschrenken. das soll mir mal n mensch zeigen! so viel kann man von den wunderbaren enten lernen. das gegen-den-strom-schwimmen haben sie ja schließlich genauso erfunden wie das sich-treiben-lassen. auf so geniale lebewesen MUSS man einfach neidisch sein. aber da kann man den hals noch so lang machen, sie haben ja doch den längeren. und den längeren hals ja sowieso. naak naak.
ganz vorsichtig und leise hab ich geatmet. ist schließlich ne frechheit, einfach das einzusaugen, was die majestätischen enten zum fliegen brauchen. ich werd drüber nachdenken, ob ich nicht lieber auf helium umsteige. aus respekt. aber sie haben keine mine verzogen, die gefiederten götter. großmütig schnatterten sie nur, und lachten uns kümmerliche hautwesen aus. wir konnten unser glück kaum fassen. ähnlich wie die nutrias am flussufer, die in ihrer primitivität von ihrem unheimlichen glück ja gar nichts wissen können. immerhin haben sie sich zur selbstreinigenden, zielgerichtet schwimmenden scheiße mit gelben zähnen weiterentwickelt. putzige kleine wesen. die enten müssen sie als haustiere halten.
diesmal hatten wir aus unserem fehler gelernt. tief verbeugt und mit zitternder hand ließen wir unseren tribut am ufer liegen. ich bin mir sicher, dass enten auch ganze brote essen können. die können alles!

einer hat immer den schwarzen peter… auch bei den enten.

hihi. sie denken, sie wären kaninchen! wie putzig!

also für selbstreinigende, zielgerichtet schwimmende scheiße mit gelben zähnen… ganz zutraulich.

fast schon neugierig… 20 cm näher, und meine linse wäre nass geworden.
16. September, 2007 um 07:55 Uhr |
“arme hinterm rücken verschrenken” hat aber Obelix erfunden. Zum Hinkelstein tragen. Oder?
16. September, 2007 um 10:40 Uhr |
Pfff. Sind Sie eigentlich schon mal in Entenscheiße getreten?
16. September, 2007 um 12:14 Uhr |
enten kacken gar nicht! das haben die überhaupt nicht nötig! pfff!
16. September, 2007 um 12:38 Uhr |
Und was passiert mit einem ganzen Brot, nachdem eine Ente das majestätischerweise verzehrt hat?
16. September, 2007 um 15:10 Uhr |
das wird in dunkle materie verwandelt und ins universum gebeamt. ist doch völlig klar!
16. September, 2007 um 15:18 Uhr |
So kann man Scheißen natürlich auch umschreiben…
17. May, 2008 um 14:46 Uhr |
[...] bastih (*Puschel schwenk*) las nur einen Eintrag, der darüber hinaus nicht sein eigener war. Den dafür unheimlich gut. Hat mit gefallen. Die vereinten “duck tales” und “duck tales II” des Herren pulsiv. Wirklich grandios, ich würde fast sagen enten- beziehungsweise gottgleich. Erschieß mich gut – wer es nicht gesehen und gehört hat, hat definitiv etwas verpasst. [...]
17. May, 2008 um 16:35 Uhr |
[...] Nach einer kurzen Pause, die sapere aude mit etwas geklimper auf seiner Gitarre überbrückte, übernahm schließlich bastiH das Mikrofon, der bei der ersten Bloglesung ja noch als Überraschungsgast gegen Ende aufgetaucht und damals wohl auf den Geschmack gekommen ist. In seiner ersten Geschichte, Duck-Tales (entstanden aus den Duck Tales und Duck Tales II vom Neubaublog Author Pulsiv, legte er dem Publikum dar, warum er die Ente nicht nur für das coolste Tier von allen, sondern für die Krone der Schöpfung hält. Ich überlegte zuerst, warum er keine eigenen Texte vorgetragen hat, denn über ein entsprechendes Reportoire verfügt er ja. bastiH [...]